Auf Wildspurensuche in Wolkenstein
An "Fußspuren" im Schnee kann man erkennen, ob sich wirklich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.
Die Alpenregion Südtirol bietet allerhand für Naturfreunde. Nicht nur die Flora bezirzt das Auge des Wanderers oder Skifahrers, nein auch die Fauna ist absolut sehenswert. Vom Maulwurf über den Igel und die Zauneidechse bis hin zum Feuersalamander, der Schnirkelschnecke oder der Gottesanbeterin: Die Täler, Berge und Flüsse des Landes bieten zahlreichen Tierarten Schutz und Heimat. Allerdings ist diese Vielfalt stark bedroht. 41% der in Südtirol lebenden Tierarten sind laut dem Amt für Landschaftsökologie gefährdet. Im Winter halten natürlich einige der tierischen Bewohner Winterschlaf und verschwinden von der Bildfläche. Dennoch tummeln sich immer noch einige Tierarten auf und in den beschneiten Hängen und Wäldern. Oft sieht man von jenen allerdings nur noch die Spuren, die sie im Schnee hinterlassen. Manchmal wüsste man dann gerne, ob hier zuletzt ein Reh, ein Fuchs oder ein Wildschwein vorbeigekommen ist. Unkundige können hier auf professionelle Hilfe vertrauen. Im Wildpark Puez Geisler kann man nämlich die Kunst des Spurenlesens lernen. Mit einem ortskundigen Wildaufseher wandert man durch die unberührte Winterlandschaft im Naturpark und lernt die einzelnen Spuren voneinander zu unterscheiden. Noch bis zum 13. April finden Immer mittwochs von 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr Kurse statt. Treffpunkt ist am Parkplatz im Langental, Wolkenstein. Wer Interesse hat, muss sich einfach vorher anmelden unter Tel.: +39 0471 777906, oder info@selva-active.com.
Foto: Allie_Caulfield, Flickr Creative Commons